VCD Elbe-Saale Nachrichten http://elbe-saale.vcd.org en-gb VCD vor Ort Sun, 09 Aug 2026 10:38:33 +0200 Sun, 09 Aug 2026 10:38:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-21409 Thu, 06 Aug 2026 09:39:32 +0200 [PM] Mit Pedalen, Rückenwind und guter Laune zur Sternradfahrt nach Chemnitz /startseite/detail/pm-mit-pedalen-rueckenwind-und-guter-laune-zur-sternradfahrt-nach-chemnitz Auf geht’s mit dem Fahrrad am 13. September gemeinsam aus der Region nach Chemnitz. Elf verschiedene Routen führen nach Chemnitz. Ziel ist dieses Jahr das Sattelfest am Eissportzentrum.

Ob sportlich, inklusiv oder familienfreundlich – für unterschiedliche Zielgruppen ist eine passende Tour dabei. Die Zieleinfahrt findet direkt vor der Zieleinfahrt des European Peace Ride statt.

Mitradeln lohnt sich: Neben jeder Menge Fahrradfreude gibt es eine Autogrammstunde mit Jan Ullrich und ein gemeinsamer Ausklang mit DJ-Set.

Die Anmeldung zur Sternfahrt ist ab sofort möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In Lichtenstein/Sa. (Tour 5) treffen wir uns ab 13:00 Uhr am Kunstwerk OHNE TITEL – ESDA auf der Wiese am Fußweg zwischen dem Einkaufsmarkt REWE und dem Bahn­hof. Wer zeitig kommt, kann die frisch gepflanzten lila Blumen bewundern, die anlässlich des PURPLE-PATH-WOCHENENDES am Tag zuvor in die Erde gesetzt wurden. Außerdem gibt es auf Wunsch Informationen zum Kunstwerk und der Industrieruine, auf die das Werk Bezug nimmt. 

Die Radtour startet um 13:15 Uhr. 

Jeder kann mitmachen, der sich fit fühlt für die Strecke. Sie ist ca. 32 km lang. Wir fahren in einem modera­ten Tempo. 

Wir wollen zeigen, dass Radfahren Spaß macht und verkehrspolitisch relevant ist. Es ist eine geniale Art der Mobilität, aus eigener Kraft oder mit minimaler Unterstützung (Pedelec) an der frischen Luft zu sein, Menschen zu begegnen... 

Im Laufe der Fahrt werden wir immer mehr. Um 14:30 Uhr treffen wir am Rathaus Wüstenbrand die Radelnden aus Hohenstein-Ernstthal und integrieren sie in unsere Gruppe, um ge­meinsam durch Grüna und auf dem neuen Premiumradweg in die Stadt und schließlich zum Eissportzentrum an der Leipziger Straße zu fahren. Unterwegs stoßen die Radlerinnen und Radler aus Limbach-Oberfrohna zu unserer Gruppe. Sie startet als Tour Nr. 3 um 14:00 Uhr am Marktplatz in Limbach-Oberfrohna. 

Geplant ist auch ein kleines Unterwegs-Picknick, zu dem alle etwas beitragen können. Eine gute Gelegenheit, sich kennenzulernen.

Weitere Informationen (mit Streckenführung) und die Anmeldung findet man unter https://mitdenken.sachsen.de/1065926

Wir freuen uns auf eine schöne gemeinsame Tour in die Kulturhauptstadt Chemnitz. 

Die Touren 3, 5 und 7 werden vom VCD und vom ADFC begleitet. 

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news-21405 Tue, 04 Aug 2026 11:32:00 +0200 [PM] VCD: Millionen-Rückforderungen konsequent in mehr Kapazitäten im Regionalverkehr reinvestieren /startseite/detail/pm-vcd-millionen-rueckforderungen-konsequent-in-mehr-kapazitaeten-im-regionalverkehr-reinvestieren Gera / Erfurt – Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die weiterhin unbefriedigende Qualität im regionalen Schienenverkehr Thüringens. Anlässlich der aktuellen Bilanz des Verkehrsministeriums fordert der Verband das Land auf, seiner Rolle als Besteller noch aktiver nachzukommen und spürbare Entlastungen für überfüllte Züge zu schaffen. „Täglich erleben wir eine massive Überbelegung in den Zügen“, bestätigt Gilbert Weise, Ortsgruppensprecher des VCD in Gera. Der starke Zustrom an Fahrgästen, angetrieben durch das Deutschlandticket und hohe Kraftstoffpreise, sei grundsätzlich ein großer Erfolg und eine Chance für die Verkehrswende. Damit dieser positive Trend nicht durch Frustration über Platzmangel und unzuverlässige Verbindungen gebremst wird, müsse jedoch dringend gehandelt werden. Der VCD schlägt vor, die vertraglichen Rückforderungen von Millionenbeträgen, die das Land wegen Qualitätsmängeln und nicht erbrachter Leistungen von Bahnunternehmen einfordert, zweckgebunden einzusetzen. Diese Mittel sollten direkt in Kapazitätserweiterungen – etwa durch zusätzliche Fahrzeuge oder flexiblere Taktungen – reinvestiert werden, um die Fahrgäste langfristig zu halten und den Service zu verbessern.

 

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news-21378 Thu, 30 Jul 2026 08:20:38 +0200 Umfrage zur Mobilität in Gera: Gute Noten für den ÖPNV, aber deutlicher Verbesserungsbedarf /startseite/detail/umfrage-zur-mobilitaet-in-gera-gute-noten-fuer-den-oepnv-aber-deutlicher-verbesserungsbedarf Die Ergebnisse zeigen eine insgesamt positive Bewertung des städtischen Nahverkehrs. Zugleich werden konkrete Schwachstellen bei Fahrgastinformationen, Preisen und regionalen Verbindungen sichtbar.

Die Umfrage ist aufgrund der begrenzten Zahl an Teilnehmenden nicht repräsentativ. Sie liefert jedoch Hinweise darauf, welche Themen für Fahrgäste in Gera und Umgebung besonders wichtig sind.

Städtischer ÖPNV wird häufig genutzt und überwiegend positiv bewertet

59 Prozent der Befragten nutzen den öffentlichen Nahverkehr in Gera täglich oder mehrmals pro Woche. Weitere 13 Prozent fahren mehrmals im Monat mit Bus oder Straßenbahn. Niemand gab an, den städtischen ÖPNV überhaupt nicht zu nutzen.

Auch die Zufriedenheit fällt hoch aus: 83 Prozent sind mit dem Geraer ÖPNV zufrieden oder sehr zufrieden. Die Pünktlichkeit bewerten 87 Prozent als gut oder sehr gut. Lediglich eine Person äußerte sich insgesamt sehr unzufrieden mit dem Angebot.

Trotz dieser positiven Grundbewertung gibt es klare Verbesserungsvorschläge. Besonders häufig genannt wurden bessere Informationen bei Havarien und Baustellen sowie günstigere Fahrpreise. Auch eine höhere Pünktlichkeit, mehr Sauberkeit und modernere Fahrzeuge sind den Befragten wichtig. In den freien Antworten wurden außerdem bessere Verbindungen ins Umland und zu Gewerbegebieten sowie eine bessere Verknüpfung mit dem Fernverkehr gefordert.

Regionalbusse spielen bislang eine geringere Rolle

Regionalbusse werden deutlich seltener genutzt als der städtische Nahverkehr: 56 Prozent der Befragten fahren nur selten oder nie mit ihnen. Die Verbindungen zwischen Gera und den umliegenden Orten werden von der Hälfte der Teilnehmenden positiv bewertet; 45 Prozent urteilen neutral.

Die Anschlüsse zwischen dem Geraer Nahverkehr und den Regionalbussen erhalten ein gemischtes, insgesamt aber überwiegend ordentliches Zeugnis. 57 Prozent bewerten sie als gut oder sehr gut, ein Drittel als befriedigend.

Regionalzüge vor allem für gelegentliche Fahrten wichtig

Mehr als die Hälfte der Befragten nutzt Regionalzüge mehrmals im Monat. Jeweils neun Prozent fahren täglich oder mehrmals pro Woche mit der Bahn. Die Verbindungen zwischen Gera und anderen Orten oder Städten bewerten 52 Prozent positiv, während 39 Prozent eine neutrale Einschätzung abgeben.

Die Übergänge zwischen dem Nahverkehr in Gera und dem Regionalzugverkehr werden von 65 Prozent als gut oder sehr gut bewertet. Rund ein Drittel vergibt die Bewertung „befriedigend“.

Deutlich kritischer fällt das Urteil zur IC-Verbindung zwischen Gera und Köln aus. Von den Personen, die diese Frage beantworteten, äußerten sich 42 Prozent unzufrieden oder sehr unzufrieden. Weitere 50 Prozent bewerteten die Verbindung neutral. Nur acht Prozent waren sehr zufrieden.

ÖPNV ist das wichtigste Thema für die Arbeit des VCD vor Ort

45 Prozent der Befragten hatten bereits vor der Umfrage vom VCD gehört. Am häufigsten wurden Veranstaltungen und Aktionen vor Ort als Kontaktpunkt genannt, gefolgt von Medien sowie dem persönlichen Umfeld.

Für die Arbeit der VCD-Ortsgruppe Gera wünschen sich die Teilnehmenden vor allem ein Engagement für den öffentlichen Nahverkehr. Ebenfalls häufig genannt wurden nachhaltige Mobilität, Aufklärungs- und Informationsangebote sowie die Unterstützung konkreter Projekte vor Ort.

Die Ergebnisse geben der Ortsgruppe wichtige Hinweise für ihre weitere Arbeit. Im Mittelpunkt stehen insbesondere verständliche Fahrgastinformationen, bezahlbare Angebote, verlässliche Anschlüsse und bessere Verbindungen zwischen Gera, dem Umland und dem Fernverkehr. Zugleich zeigt die Umfrage, dass Aktionen und Veranstaltungen vor Ort entscheidend sind, um den VCD und seine Arbeit bekannter zu machen.

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news-21267 Fri, 03 Jul 2026 10:18:00 +0200 [PM] Trotz verklebter Schienen: Mobilität ist ein Grundbedürfnis /startseite/detail/pm-trotz-verklebter-schienen-mobilitaet-ist-ein-grundbeduerfnis Der großflächige Ausfall des Leipziger Straßenbahnverkehrs während der Hitzewelle hat gezeigt, wie verletzlich der öffentliche Verkehr bei Extremwetter ist. Ursache waren offenbar aufgeweichte Vergussmassen im Gleisbereich, die Weichen und Fahrzeuge beeinträchtigten.

„Uns ist bewusst, dass diese konkrete Schadensform außergewöhnlich war. Extreme Hitze ist aber längst kein Ausnahmephänomen mehr“, erklärt Richard Emmermacher vom VCD Leipzig. „Aus Sicht der Fahrgäste war es eine Katastrophe, dass nicht schnell ein erkennbares Ersatzkonzept auf den wichtigsten Verbindungen stand.“

Der VCD Leipzig fordert deshalb eine transparente Aufarbeitung. Die LVB und die Stadt Leipzig müssen darlegen, welche Ersatzkonzepte geprüft wurden, warum sie nicht griffen und wie bei der nächsten Hitzewelle ein Grundangebot gesichert werden kann. Ein Ersatzverkehr muss nicht jede Straßenbahnlinie vollständig ersetzen, sollte aber zentrale Achsen und wichtige Umsteigepunkte abdecken.

„Mobilität ist Daseinsvorsorge. Menschen müssen auch im Krisenfall zur Arbeit, zum Arzt oder nach Hause kommen können. Dafür braucht es vorbereitete Notfallfahrpläne, klare Rückfallebenen und verständliche Fahrgastinformationen“, so Emmermacher.

Die Krise zeigt aus Sicht des VCD Leipzig: Der ÖPNV braucht nicht nur Investitionen in den Regelbetrieb, sondern auch in Resilienz. Dazu gehören hitzefeste Infrastruktur, Reserven bei Personal und Fahrzeugen sowie eine stabile Finanzierung. Der VCD fordert deshalb, die Debatte über ergänzende Finanzierungsinstrumente für den Leipziger ÖPNV wieder aufzunehmen.

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news-21243 Tue, 23 Jun 2026 10:43:00 +0200 Spar-Irrsinn: Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig braucht durchgängig zwei Gleise /startseite/detail/spar-irrsinn-bahnstrecke-chemnitz-leipzig-braucht-durchgaengig-zwei-gleise Falsche Prioritäten beim Bahn-Ausbau: Die Strecke Chemnitz–Leipzig soll nur abschnittsweise zweigleisig werden.

Das bedeutet: weniger Kapazität für Nah-, Fern- und Güterbahnen, kaum Ausweichmöglichkeiten und mehr Verspätungen.

Während für den Stuttgarter Bahnhof Milliarden verbuddelt werden, wird hier am falschen Ende gespart. Dabei ist klar: Gut ausgebaute Strecken machen die Bahn attraktiver und bringen mehr Fahrgäste auf die Schiene.

Wir fordern: Bahnstrecken zweigleisig ausbauen!

Quelle

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news-21220 Tue, 23 Jun 2026 10:02:14 +0200 [SZ] "107 statt 30 Kilometer pro Stunde: Tausende Tempoverstöße an Schulweg-Übergang in Obergurig" https://www.saechsische.de/lokales/bautzen-lk/bautzen/s114-in-obergurig-neue-messung-des-vcd-zeigt-massive-geschwindigkeitsverstoesse-im-schulweg-bereich-TG5HCMCT4FG6ZBT33JWI7YMWDQ.html?outputType=valid_amp news-21216 Mon, 22 Jun 2026 09:46:00 +0200 Lesung und Gespräch "Mann am Steuer - Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert" /startseite/detail/lesung-und-gespraech-mann-am-steuer-wie-das-patriarchat-die-verkehrswende-blockiert mit Boris von Heesen

Mann am Steuer - Wie das Patriarchat die Verkehrswende blockiert

Datum: 21. September 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Stadtbibliothek,
Moritzstraße 20,
09111 Chemnitz

Eine Veranstaltung des VCD Elbe-Saale - Ortsgruppe Chemnitz - in Zusammenarbeit mit dem ADFC und der Stadtbibliothek
 

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news-21202 Mon, 22 Jun 2026 07:03:00 +0200 [PM] VCD-Messung zeigt gefährlich hohe Geschwindigkeiten an Querungsstelle in Obergurig /startseite/detail/pm-vcd-messung-zeigt-gefaehrlich-hohe-geschwindigkeiten-an-querungsstelle-in-obergurig Bürgerinitiative fordert bauliche Lösung für sichere Querung der S114

Obergurig/Bautzen, 22.06.2026. Eine Verkehrsmessung der VCD-Regionalgruppe Ostsachsen zeigt gefährlich hohe Geschwindigkeiten an einer lang diskutierten Querungsstelle der S114 in Obergurig. Die Regionalgruppe unterstützt damit eine Bürgerinitiative, die sich für eine sichere Querung am Spreewanderweg einsetzt.

An der betreffenden Stelle treffen eine viel befahrene Staatsstraße, der überregionale Spreeradweg, ein Fußweg mit Schulwegfunktion sowie der Zugang zu Bäckerei und Café aufeinander. Die Querung liegt zudem in einer unübersichtlichen Kurve. In Fahrtrichtung Bautzen gilt inzwischen Tempo 30.

Die VCD-Regionalgruppe Ostsachsen führte im Zeitraum vom 17. April bis 3. Mai 2026 eine Verkehrsmessung durch. Dabei wurden rund 44.000 Fahrzeuge erfasst. Im Durchschnitt passierten täglich rund 3.000 Fahrzeuge die Querungsstelle. Rund 14.000 Fahrten wurden mit mehr als 50 km/h gemessen. In Fahrtrichtung Bautzen, wo höchstens 30 km/h zulässig sind, lagen mehr als 500 Fahrten sogar über 60 km/h.

Besonders kritisch sind die Werte in der morgendlichen Schulwegzeit. Werktags zwischen 6.45 Uhr und 7.45 Uhr wurden im Messzeitraum insgesamt 45 Fahrten mit mehr als 60 km/h registriert. Die höchste erfasste Geschwindigkeit lag bei 107 km/h.

Die Messdaten zeigen klar: Das Problem ist real, erheblich und nicht auf einzelne Ausreißer beschränkt. Wer an einer unübersichtlichen Querungsstelle mit Schulwegbezug deutlich zu schnell fährt, schafft ein ernstes Risiko für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende“, erklärt Nino Micklich, Geschäftsführer des VCD Elbe-Saale.

Nach Einschätzung der Initiatoren des Bürgerbegehrens und der VCD-Regionalgruppe reichen einfache Maßnahmen wie zusätzliche Schilder, Markierungen oder Geschwindigkeitsanzeigen nicht aus, um die Verkehrssicherheit an der Querung verlässlich zu verbessern. Hinzu kommt, dass Fahrzeuge in der Kurve regelmäßig die Mittellinie überfahren. Das erschwert das sichere Queren zusätzlich, insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Radfahrende.

Die Messergebnisse liegen den zuständigen Fachbehörden inzwischen vor. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens bitten darum, Planungen für eine bauliche Umgestaltung der Querungsstelle aufzunehmen. Der VCD unterstützt dieses Anliegen. Aus Sicht des Verbandes zeigen die Daten deutlich, dass die Querungsstelle nicht weiter nur beobachtet werden sollte.

Hintergrund: Bereits seit 2024 setzen sich Bürgerinnen und Bürger in Obergurig für eine Querungshilfe auf der S114 am Spreewanderweg ein. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, liegt die Entscheidung über bauliche Maßnahmen bei den zuständigen Fachbehörden. Weitere Hintergründe und Messdaten sind online nachlesbar:
 

https://elbe-saale.vcd.org/startseite/detail/vcd-nimmt-querungsstelle-in-obergurig-unter-die-lupe

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news-21377 Fri, 19 Jun 2026 12:22:00 +0200 Sonderzüge auf der Pfefferminzbahn zum 42. Thüringer Pferdemarkt /startseite/detail/sonderzuege-auf-der-pfefferminzbahn-zum-42-thueringer-pferdemarkt Der VCD Elbe-Saale unterstützt regionale Initiativen zur Reaktivierung von Schienenstrecken.
In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Sonderzüge auf der Pfefferminzbahn zum 42. Thüringer Pferdemarkt in Buttstädt hinweisen.
 

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news-21214 Fri, 19 Jun 2026 09:39:00 +0200 [MZ] "Erster Test für die „Saftbahn“ - Was die Befahrung der Strecke zwischen Bitterfeld und Stumsdorf gebracht hat" https://www.mz.de/lokal/bitterfeld/saftbahn-zugverkehr-bahnstrecke-4270375 news-21213 Thu, 18 Jun 2026 09:37:00 +0200 [PM] Saftbahn-Reaktivierung kein Schubladen-Projekt mehr /startseite/detail/pm-saftbahn-reaktivierung-kein-schubladen-projekt-mehr Zörbig, 18.06.2026
Anlässlich der heutigen Streckenbereisung auf der „Saftbahn“, äußert sich die 
VCD Kreisgruppe Anhalt-Bitterfeld wie folgt:

Die im Februar 2026 vorgestellte Machbarkeitsstudie zur vollständigen Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Bitterfeld-Stumsdorf für einen landkreisübergreifenden S-Bahn Verkehr, nimmt Fahrt auf. 
Die Wiederbelebung der Saftbahn ist kein Schubladen-Projekt mehr, betont Oliver Behre, Sprecher der VCD Kreisgruppe Anhalt-Bitterfeld.  Wir freuen uns, dass das Land und die Nasa GmbH so engagiert und zielstrebig das für die Region so wichtige Mobilitäts- und Verkehrsprojekt voranbringen. Die heutige Streckenbereisung, begleitet durch die Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, mit einem zum Projekt passenden Triebwagen der S-Bahn Mitteldeutschland, zeigt eindrucksvoll, das Land und die Region zum Reaktivierungsplan stehen. Wir hoffen sehr, dass es zielstrebig weitergeht.
Die VCD Kreisgruppe Anhalt-Bitterfeld begleitet und unterstützt die aktuell laufenden Vorarbeiten mit eigenen Überlegungen und Ideen. Nach der Veröffentlichung haben wir uns intensiv mit dem Inhalt der Studie beschäftigt. Nach einer Auswertung rückte der Streckenabschnitt zwischen Zörbig und Stumsdorf für uns in den Fokus.  
Wir müssen in Richtung Zukunft und Weiterentwicklung denken; jetzt haben Ideen und Vorschläge noch Platz im Reaktivierungsprojekt einzufließen. Im Mai traf sich auf Einladung die VCD-Gruppe mit Projektbegleitern der Nasa. So haben wir für Zörbig einen neuen Bahnsteigstandort an der ehemaligen Ladestraße in Richtung des zukünftigen Einkaufsmarktes vorgeschlagen. So schaffen wir zusätzlich Fahrgastpotential, steigern die Attraktivität und erhalten eine optimale Möglichkeit die Schnittstelle in Form eines kombinierten Bahn-/Busbahnsteig herzustellen. 
Neben der Wiederanbindung der Saftbahn im Bahnhof von Stumsdorf, fand auch eine Vor-Ort Begehung zur Wiederanbindung des Zörbiger Getreidelagers in der Feuerwehrstraße statt. Wir konnten Vorschläge und Möglichkeiten der Nasa und des Agrarhändlers aufzeigen, das Getreide per Bahn kurz- und langfristig zu versenden. Zörbig würde vom Lkw-Verkehr dann weiter entlastet. Aber auch die Gesamtwirtschaftlichkeit des Infrastrukturprojekts wird gestärkt. Vor dem Hintergrund des schlechten Zustandes der Feuerwehrstraße und des geplanten grundhaften Ausbaus der Ortsdurchfahrt, besteht Gesprächs- und Handlungsbedarf das Gleis wieder befahrbar zu machen. 
Auch wenn es noch ein paar Jahre bis zur Verwirklichung dauern kann: Das Projekt, der Wille und der große Wunsch an einer Wiederbelebung der Bahnstrecke ist da, welche im kommenden Jahr 130 Jahre alt werden wird. Das Jubiläumsjahr haben wir im Blick; erste Ideen für ein Bahnfest liegen auf dem Tisch, auch mit der Chance die „S-Bahn-Projekt“ der Öffentlichkeit weiter vorzustellen und für dieses zu werben, so Oliver Behre abschließend.
 

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news-21191 Mon, 15 Jun 2026 12:39:23 +0200 Impressionen Ökofete Leipzig /startseite/detail/impressionen-oekofete-leipzig Die Leipziger Ökofete ist Mitteldeutschlands größte Umweltmesse. Im Clara-Zetkin-Park präsentieren Vereine, Initiativen und Anbieter Ideen, Projekte und Angebote rund um Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeit – mit vielen Mitmachangeboten für die ganze Familie. Und auch dieses Jahr war der VCD dabei.

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news-21189 Mon, 15 Jun 2026 10:59:13 +0200 [dieSachsenNews] "Carolabrücke Dresden: Spurendebatte begleitet Start der Bürgerbeteiligung" https://www.diesachsen.de/dresden-news/carolabruecke-dresden-spurendebatte-begleitet-start-der-buergerbeteiligung-3146991 news-21182 Fri, 12 Jun 2026 12:00:00 +0200 Chancen des Neubaus nicht vertun - Brückenquerschnitt muss für alle funktionieren /startseite/detail/chancen-des-neubaus-nicht-vertun-brueckenquerschnitt-muss-fuer-alle-funktionieren news-21228 Fri, 12 Jun 2026 08:30:00 +0200 [PM] Chancen des Neubaus nicht vertun - Brückenquerschnitt muss für alle funktionieren /startseite/detail/pm-chancen-des-neubaus-nicht-vertun-brueckenquerschnitt-muss-fuer-alle-funktionieren Dresden, 12. Juni 2026 – Das Fachexpertengremium hat seine Rangfolge der vier Entwürfe für den Neubau der Carolabrücke vorgelegt und dabei einmütig festgestellt: Alle Varianten sind realisierbar, alle halten den Kostenrahmen ein, alle weisen hohe Qualität auf. Die bisher in der Öffentlichkeit bekannten Visualisierungen behandeln die bauliche Ästhetik von der Seite. Ein Blick in die Planunterlagen aller vier Entwürfe offenbart jedoch funktionale Defizite: Der zur Verfügung stehende Querschnitt wird nach dem Grundsatz verteilt, dass vier Kfz-Fahrstreifen gesetzt sind – aber insbesondere bei Fußverkehr, Aufenthalt und Radverkehr werden Abstriche hingenommen, damit die Brückenbreite nicht zu sehr anwächst.

Diese Logik ist stadtplanerisch überholt. Wenn Rad- und Fußwege entgegen ihrer Bedeutung zu schmal geraten und nur durch Markierung von Kraftverkehr getrennt, Sicherheitsabstände neben Masten fehlen, das Kettenwerk der Straßenbahn die ganze Brücke überspannt oder Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr entstehen, dann nicht, weil es an Platz mangeln würde – sondern weil der vorgesehene Platz nach einer Priorität verteilt wird, die sowohl dem fortwährend durch die Bevölkerung vorgebrachten Bedürfnis nach Stadtraum statt Verkehrsraum, den erklärten Mobilitätszielen Dresdens, als auch dem Stand der Wissenschaft widerspricht und im übrigen auch den Erkenntnissen der Planenden zuwiderläuft. 

„Folgerichtig empfiehlt das Gremium ausdrücklich, den Gestaltungsspielraum und die Kostensicherheit durch den Verzicht auf teure, aber unnötige Kraftfahrstreifen zu erhöhen,“ gibt Bauzeichner Tobias Nicke aus der Empfehlung wieder. Das funktioniert, ohne die Entwurfskonzepte grundlegend zu verändern.

Mehr Kraftfahrstreifen verursachen zusätzlichen Kraftverkehr – auch das ist in den Planungsunterlagen dargestellt – während weniger Fahrstreifen die gleiche Leistungsfähigkeit bringen und bares Schuldengeld sparen. „Es ist keine hochwissenschaftliche Erkenntnis, die Teile des Stadtrats schlicht ignorieren, dass die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlage an den benachbarten Kreuzungen und nicht auf der Brücke entschieden wird,“ erinnert Verkehrsplaner Tobias Piotrowski.

Der Verkehrsclub Deutschland e. V. erwartet deshalb in der weiteren Debatte um einen Siegesentwurf und im folgenden Votum des Stadtrats eine klare Maßgabe für die weitere Planung festzuschreiben. Diese soll vorsehen, dass der Brückenquerschnitt so bemessen wird, dass Rad- und Fußverkehr vom Kraftverkehr physisch getrennte Flächen erhalten, die zudem ihrer Bedeutung als zentrale Elbquerung und Stadtbalkon entsprechen. 

„Die neue Carolabrücke ist eine Investition für Jahrzehnte. Sie sollte das Dresden von morgen bauen, nicht das von gestern verwalten,“ meint der Sprecher der Ortsgruppe Karsten Imbrock.

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news-21179 Thu, 11 Jun 2026 11:53:33 +0200 Aktueller Stand zur Mitte-Deutschland-Verbindung /startseite/detail/aktueller-stand-zur-mitte-deutschland-verbindung news-21160 Mon, 08 Jun 2026 09:58:17 +0200 VCD Leipzig im Austausch mit Stadtratsfraktionen /startseite/detail/vcd-leipzig-im-austausch-mit-stadtratsfraktionen Die VCD-Ortsgruppe Leipzig hat im Frühjahr 2026 verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen zu Gesprächen über die Leipziger Verkehrspolitik eingeladen. Bis Juni 2026 fanden Gespräche mit der SPD-Fraktion, der Linksfraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen statt, weitere Termine werden gerade avisiert.

Ziel der Gespräche war es, zentrale verkehrspolitische Fragen in Leipzig aus Sicht des VCD einzubringen, Positionen der Fraktionen kennenzulernen und mögliche Ansatzpunkte für die weitere fachliche Begleitung kommunaler Vorhaben zu identifizieren. Im Mittelpunkt standen dabei weniger tagespolitische Einzelentscheidungen als grundlegende Fragen: Wie kann der öffentliche Verkehr verlässlich finanziert werden? Wie wird der begrenzte Straßenraum verteilt? Welche Rolle spielen Tempo 30, Radverkehr, Parkraumbewirtschaftung und größere Infrastrukturprojekte für die Stadtentwicklung?

Ein wiederkehrendes Thema war die Lage des öffentlichen Nahverkehrs. In den Gesprächen wurde deutlich, dass Netzausbau, dichtere Takte und ein leistungsfähiges Angebot politisch breit als wichtig anerkannt werden. Zugleich sind die finanziellen Spielräume der Stadt begrenzt. Die Finanzierung der Leipziger Verkehrsbetriebe, mögliche zusätzliche Einnahmequellen, die Rolle städtischer Zuschüsse und die Frage sozial verträglicher Ticketpreise bleiben damit zentrale Konfliktpunkte. Für den VCD ist klar: Ein attraktiver ÖPNV braucht nicht nur politische Zustimmung, sondern dauerhaft belastbare Finanzierungsmodelle.

Auch die Neuordnung des öffentlichen Raums spielte in allen Gesprächen eine wichtige Rolle. Parkraumbewirtschaftung, Bewohnerparken, Lieferzonen, Carsharing-Angebote und Quartiersgaragen wurden als Bausteine diskutiert, um den knappen Straßenraum gerechter und funktionaler zu nutzen. Zugleich wurde deutlich, dass Eingriffe in den ruhenden Verkehr politisch besonders konfliktreich sind. Für den VCD bleibt entscheidend, dass Straßenraum nicht allein als Abstellfläche für private Pkw verstanden wird, sondern auch sichere Wege, Aufenthalt, Bäume, Lieferverkehr und barrierefreie Mobilität ermöglichen muss.

Beim Thema Tempo 30 ging es vor allem um Lärmschutz, Verkehrssicherheit und Lebensqualität. Gerade an stark belasteten Hauptverkehrsstraßen wohnen häufig Menschen, die wenig Möglichkeiten haben, Verkehrslärm auszuweichen. Tempo 30 kann hier eine konkrete Entlastung schaffen. Diskutiert wurden unter anderem Handlungsspielräume der Stadt, der Leipziger Lärmaktionsplan und konkrete Straßenräume wie die Georg-Schumann-Straße. Der VCD wird weiter darauf hinweisen, dass Tempo 30 nicht nur eine verkehrstechnische Frage ist, sondern auch eine Frage von Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Radverkehr. Dabei ging es um Lücken im Netz, Fahrradstraßen, den Radschnellweg Leipzig–Halle, Radverkehrsführungen an zentralen Orten wie dem Hauptbahnhof und den Winterdienst auf Radwegen. In den Gesprächen wurde deutlich: Viele Konzepte liegen vor, die Umsetzung bleibt jedoch von Personal, Geld, Prioritätensetzung und politischem Willen abhängig. Aus Sicht des VCD braucht Leipzig ein durchgängiges, alltagstaugliches und ganzjährig nutzbares Radverkehrsnetz.

Auch größere Infrastruktur- und Zukunftsfragen wurden angesprochen. Dazu zählen unter anderem Straßenbahnprojekte wie die Südsehne, die Verknüpfung von Stadtentwicklung und Mobilität sowie die Frage, welche Planungen trotz knapper Kassen weiter vorbereitet werden sollten. Der VCD hält es für wichtig, langfristige Projekte nicht erst dann zu beginnen, wenn Finanzierungsfenster kurzfristig offenstehen. Gute Planung braucht Vorlauf.

Die Gespräche haben gezeigt, dass viele verkehrspolitische Themen in Leipzig eng miteinander verbunden sind. ÖPNV-Finanzierung, Parkraum, Tempo 30, Radverkehr und Straßenraumgestaltung lassen sich nicht isoliert betrachten. Sie entscheiden gemeinsam darüber, ob Leipzig auch bei wachsender Stadtbevölkerung mobil, sicher und lebenswert bleibt.

Der VCD Leipzig wird die kommunalpolitische Debatte weiter fachlich begleiten. Dazu gehören Gespräche mit Fraktionen ebenso wie Stellungnahmen, Hinweise zu konkreten Planungen und die öffentliche Einordnung verkehrspolitischer Entscheidungen.

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news-21158 Sun, 07 Jun 2026 22:06:26 +0200 VCD nimmt Querungsstelle in Obergurig unter die Lupe /startseite/detail/vcd-nimmt-querungsstelle-in-obergurig-unter-die-lupe news-21159 Thu, 28 May 2026 12:00:00 +0200 Stellungnahme zum Nahverkehrsplan übergeben /startseite/detail/stellungnahme-zum-nahverkehrsplan-uebergeben news-21112 Wed, 27 May 2026 10:07:54 +0200 Bahnhofscheck Gera Hauptbahnhof /startseite/detail/bahnhofscheck-gera-hauptbahnhof Unter nachfolgendem Link finden sich unsere Stellungnahme zum Bahnhofsumfeld des Geraer Hauptbahnhofs:

 

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news-21018 Wed, 06 May 2026 12:35:11 +0200 [dieSachsenNews] VCD befragt Dresdner Fahrgäste: Wie gut ist der ÖPNV wirklich? https://www.diesachsen.de/dresden-news/vcd-befragt-dresdner-fahrgaeste-wie-gut-ist-der-oepnv-wirklich-3132320 news-21020 Fri, 01 May 2026 12:48:00 +0200 [meiDresden] Mobilitätscheck ÖPNV: VCD stellt Bus und Bahn auf den Prüfstand – Mitmachaktion gestartet https://www.meidresden.de/?view=article&id=22059:mobilitaetscheck-oepnv-vcd-stellt-bus-und-bahn-auf-den-pruefstand-mitmachaktion-gestartet&catid=13 news-20680 Thu, 23 Apr 2026 09:19:43 +0200 Veranstaltung: Tempo 30 in unseren Kommunen – Chancen und Umsetzung /startseite/detail/veranstaltung-tempo-30-in-unseren-kommunen-chancen-und-umsetzung Die Ortsgruppe Gera des Verkehrsclub Deutschland (VCD), der Umweltverein Grünes Haus Gera und der ADFC KV Gera Ostthüringen sowie die Alternative 54 möchten Sie herzlich einladen zur Veranstaltung:

„Tempo 30 in unseren Kommunen – Chancen und Umsetzung“

Mittwoch, 29. April 2026, 17:00 – 19:00 Uhr, Stadtmuseum Gera

Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl interessierten Bürgerinnen und Bürgern als auch Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und Fachpraxis einen fundierten und praxisnahen Überblick zu geben. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, welche Rolle Tempo 30 für Verkehrssicherheit, Umwelt- und Lebensqualität spielt, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und welche Handlungsspielräume Kommunen heute bereits haben.

Nach einem fachlichen Einstieg durch Verkehrsexperten sowie einen juristischen Impuls durch Herrn Dr. Olaf Dilling (Berlin) möchten wir gemeinsam mit Ihnen ins Gespräch kommen. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen, konkrete Umsetzungsmöglichkeiten sowie Perspektiven für unsere Kommune.

Die Veranstaltung bietet zudem Raum für Austausch und Vernetzung zwischen Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft und richtet sich ausdrücklich an alle, die sich für die Zukunft der Mobilität vor Ort interessieren.

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news-20672 Tue, 21 Apr 2026 09:35:00 +0200 [DieSachsenNews] „Nichtstun hilft keinem“: VCD attackiert Gegner der Campuslinie https://www.diesachsen.de/dresden-news/nichtstun-hilft-keinem-vcd-attackiert-gegner-der-campuslinie-3126785 news-20678 Tue, 21 Apr 2026 09:12:00 +0200 [DNN] Campuslinie zum Wasaplatz in Dresden: ÖPNV-Befürworter knöpfen sich Team Zastrow vor https://www.dnn.de/lokales/dresden/campuslinie-dresden-befuerworter-knoepfen-sich-team-zastrow-vor-AFCEPNA7GNA6RK6QAWVJINODRM.html?outputType=valid_amp news-20668 Sun, 19 Apr 2026 12:00:00 +0200 Pressemitteilung: Schnelle Rückkehr zu konstruktiver Verkehrspolitik! /startseite/detail/schnelle-rueckkehr-zu-konstruktiver-verkehrspolitik news-20645 Thu, 16 Apr 2026 10:50:00 +0200 [liz] Verwaltung stimmt Grünen-Antrag zur Ausweitung des Bewohnerparkens zu: Der VCD Leipzig fordert eine zügige Umsetzung https://www.l-iz.de/wirtschaft/mobilitaet/2026/04/verwaltung-stimmt-grunen-antrag-zur-ausweitung-des-bewohnerparkens-zu-vcd-leipzig-fordert-zugige-umsetzung-653887 news-20622 Wed, 15 Apr 2026 09:58:19 +0200 [PM] Höhere Lebensqualität in Wohngebieten /startseite/detail/pm-hoehere-lebensqualitaet-in-wohngebieten Die Stadtverwaltung hat die Ausweitung des Bewohnerparkens auf weitere Stadtgebiete und die Anhebung der Bewohnerparkgebühren angekündigt. „Dies ist ein wichtiger und richtiger Schritt im Sinne der Mobilitätsstrategie 2030+ und führt zu mehr Flächengerechtigkeit auf Leipzigs Straßen“ betont Richard Emmermacher vom VCD Leipzig.


Die aktuelle Situation auf vielen Straßen in Leipzig ist derzeit mit viel Ärger und Geduld verbunden: Anwohnende suchen am Ende des Tages oft lange nach einem Stellplatz. Wer im Viertel parkt, ob Anwohnende oder Langzeitparkende oder Besuchende ist nicht zu beurteilen, gefühlt ist der Parkdruck jedoch hoch. Die Zahlen geben dem recht, denn im Durchschnitt verbringen Autofahrende in Deutschland 40 bis 70 Stunden im für die Parkplatzsuche, weil es an effektiven Parkraummanagement fehlt.


Der VCD begrüßt daher ausdrücklich, dass die Stadtverwaltung die Bewohnerparkzonen ausweitet. Im Waldstraßenviertel beobachten unsere Mitglieder seit der Einführung des Bewohnerparkens eine Entspannung der Parksituation und eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität für alle. „Man muss ganz klar sagen, dass das Bewohnerparken nicht als lästige Gängelung der Autofahrenden zu verstehen ist, sondern im Gegenteil, den Vorteil bringt, dass Autofahrende sicher und schnell einen Stellplatz finden. Gleichzeitig werden Auswärtige durch die Gebühr abgeschreckt und Stellplätze werden gezielt für die frei, die sie brauchen“, fasst Richard Emmermacher zusammen. So hat sich z.B. in Wien die durchschnittliche Zeit für die Parkplatzsuche nach Einführung der Bewirtschaftung von 9 auf 3 Minuten verkürzt. Durch die Parkraumbewirtschaftung in München konnte die Anzahl der Langzeitparker sogar um 40 % reduziert werden.

Auch die Anhebung der Bewohnerparkgebühr ist aus Sicht des VCD überfällig. Die bisherige Jahresgebühr von 30,70 € wurde seit vielen Jahren nicht angepasst und entspricht in keiner Weise dem Gegenwert des öffentlichen Raumes. Richard Emmermacher führt weiter aus: „Erstens ist es gut, dass es einen Preis gibt, denn er hat eine Signalwirkung steuert das Verhalten und zweitens muss der Preis fürs Parken in jedem Fall dynamisiert werden, um die Kosten für die Bewirtschaftung zu decken.“ Und die sind nicht wenig: An Berlin kostet die Bereitstellung und Pflege der Beschilderungen und Parkautomaten und Systeme inkl. die Parkraumüberwachung umgerechnet ca. 220 € pro Stellplatz. Die schrittweise Anhebung der Gebühren führt dazu, dass die Menschen sich Alternativen überlegen und einüben können. „Genauso, wie wir uns leider seit Jahren an steigende Preise für den ÖPNV gewöhnen müssen, gewöhnen wir uns auch an einen steigenden Preis fürs Parken.“

Die Menschen richten sich entsprechend danach aus. Ein Recht auf kostenfreies Parken gibt es nicht. Der VCD fordert die Stadtverwaltung auf, auch die Privatwirtschaft stärker ins Boot zu holen. Das Potenzial in z.T. leerstehenden privaten Tiefgaragen, Parkhäusern und Parkflächen von Handelsketten ist groß. In verschiedenen Städten, wie z.B. Hamburg gibt es bereits Modelle, wo Handelsketten die Parkflächen für Interessierte zur Verfügung stellen. „Wenn wir dieses Potenzial heben wird weiter Druck aus dem System genommen“, ist sich Richard Emmermacher sicher.

Die Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Leipzig ist daher ein essenzieller Schritt für mehr Lebensqualität für alle. Die positiven langfristigen Wirkungen des Bewohnerparkens sind offensichtlich. Die wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Auswertungen von anderen Städten und Ländern liegen vor und zeichnen ein sinnvolles Gesamtbild.

Zahlen und Fakten zum Parkraummanagement: Umparken – den öffentlichen Raum
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news-20618 Tue, 14 Apr 2026 09:57:51 +0200 Verkehrswende in Chemnitz? /startseite/detail/verkehrswende-in-chemnitz Die Ortsgruppe Chemnitz des Verkehrsclub Deutschland VCD traf sich am 13.4.2026 im Umweltzentrum zu einem Austausch mit dem neuen Amtsleiter des Tiefbauamtes Herrn Blankenhagel. Mehr als 20 Personen folgten der Einladung und sprachen unter anderem über den Weg zu nachhaltiger und stadtverträglicher Mobilität, den Mobiplan 2040, die Radverkehrskonzeption und konkrete verkehrliche Maßnahmen im gesamten Stadtgebiet.

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news-20589 Tue, 07 Apr 2026 09:28:11 +0200 Machbarkeitsstudie sieht Chancen für Reaktivierung der Saftbahn /startseite/detail/machbarkeitsstudie-sieht-chancen-fuer-reaktivierung-der-saftbahn Die als "Saftbahn" bekannte Bahnstrecke zwischen Bitterfeld, Zörbig und Stumsdorf könnte laut einer Machbarkeitsstudie reaktiviert werden. Eine vom Land Sachsen-Anhalt in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie schätzt die Kosten der Reaktivierung und Elektrifizierung auf rund 130 Millionen Euro. Ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis habe sich für die Reaktivierung in Verbindung mit der stündlichen Verlängerung der S2 von Leipzig nach Köthen ergeben, sagte Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) bei der Vorstellung der Studie auf einer Pressekonferenz am 19.02.2026 in Zörbig. Dies wäre die erste Reaktivierung einer stillgelegten Bahnstrecke in Sachsen-Anhalt. Die VCD-Kreisgruppe Anhalt-Bitterfeld begleitet das Projekt und bringt sich vor Ort konstruktiv mit ein.

Weitere Informationen zur Machbarkeitsstudie auf www.saftbahn.de 

 

Kontakt:
VCD Kreisgruppe Anhalt-Bitterfeld
Oliver Behre
Topfmarkt 1, D-06780 Zörbig
Mail: anhalt-bitterfeld@vcd.org

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