Sachsen
Ortsgruppe Dresden
Beim Parking Day am Freitag, 18. September 2026, hat der VCD Dresden am Albertplatz eindrucksvoll gezeigt, wie schnell und unkompliziert sich Parkflächen in nutzbaren öffentlichen Raum verwandeln lassen. An der Bautzner Straße, in Höhe des Café Oswaldz und von art+form, wurde aus einigen Stellplätzen Raum für Begegnung, Information, Musik und Aufenthalt.
Ab 11:00 Uhr konnten die Flächen einmal anders erlebt werden: Statt parkender Autos gab es Sitzgelegenheiten, Gespräche, Kaffee und Kuchen. Ab 14:00 Uhr sorgte die Space-Pop-Band Cosmic Noise für Musik auf der Straße. Die Omas for Future informierten über ihr Engagement, dazu gab es Aktionen des VCD Dresden.
„Der Parking Day hat ganz praktisch gezeigt, was möglich ist, wenn wir einen kleinen Teil des Straßenraums anders nutzen. Aus Flächen zum Abstellen von Autos wurden Orte zum Sitzen, Reden, Zuhören und Begegnen“, sagt Karsten Imbrock vom VCD Dresden. „Gerade in den eng bebauten Bereichen Dresdens ist öffentlicher Raum knapp. Umso wichtiger ist es, darüber zu diskutieren, wie wir ihn nutzen wollen.“
Auch die Omas for Future machten deutlich, dass Veränderungen möglich und notwendig sind. „Wenn wir das Klima zum Guten ändern wollen, ist es nie zu spät, es muss nur jetzt passieren!", so die übereinstimmende Aussage der Gruppierung.
Mit der Aktion wollte der VCD nicht einzelne Autofahrerinnen und Autofahrer kritisieren, sondern sichtbar machen, welchen Wert der öffentliche Raum hat. Parkende Autos benötigen dauerhaft Flächen, die in einer dicht bebauten Stadt auch für Aufenthalt, Begegnung, Grün oder andere Nutzungen zur Verfügung stehen könnten.
Der VCD Dresden setzt sich für eine umweltgerechte und zukunftserhaltende Mobilität sowie eine lebenswerte Stadt ein – insbesondere für gute Bedingungen für Fuß- und Radverkehr sowie den öffentlichen Verkehr. Der Parking Day war zugleich Teil der Europäischen Mobilitätswoche, die für nachhaltige Mobilität und lebenswerte Städte wirbt.